Mittwoch, 7. Juni 2017

Auf den letzten Metern noch mal gestolpert

Ich glaube ich hatte in meinem letzten Post geschrieben, dass ich befürchte, dass etwas mit der Entwässung nicht so klappen wird, wie wir uns das wünschen...

Und so war es natürlich auch. Der Regenwasserkanal ist zu hoch, als dass eine Kellerdrainage dort direkt hineingeleitet werden könnte. 

Nun standen wir also vor der Wahl, weiße Wanne mit erheblichen Mehrkosten oder Drainage mit Pumpe bzw. Doppelpumpe und etwas Mehrkosten.

Letztendlich haben wir tatsächlich die weiße Wanne aufgemustert. Irgendwie war uns beiden mit der Pumpentechnik nicht so wohl. Außerdem ist unser Bodengutachten bzw. das zu erwartende Wasseraufkommen so gering, dass wir keine druckwasserdichten Betonlichtschächte benötigen und die weiße Wanne dadurch auch noch mal ein Stück günstiger wurde. Der Aufpreis zwischen weißer Wanne und Drainge inkl. Pumpe war uns das gute Bauchgefühl dann wert.

Nachdem dieses (hoffentlich letzte) Hindernis dann aus dem Weg geräumt war, haben wir am Freitag letzter Woche endlich endlich unseren Bauantrag in den Händen gehabt. Dieses haben wir aber dann auch direkt weiter an die Gemeinde und den Landkreis gegeben, in der Hoffnung zügig eine Baugenehmigung zu erhalten. 

Allerdings ist da jetzt noch die Suche nach einem Tiefbauer angesagt. Mal sehen, ob wir jetzt einen auf die schnelle finden. Daumen drücken bitte.

Sonntag, 26. März 2017

Ergebnis des Bodengutachtens

Das Ergebnis des Gutachtens ist bereits da. Das ging mal fix. Genau eine Woche nach Probenentnahme.

Das Gutachten ist auch positiv ausgefallen. Zum einen ist der Boden in der geringsten belasteten Erdklasse Z0 eingeordnet worden und zum anderen haben wir kein stehendes Grundwasser. Es wurden auch keine Regenwasseransammlungen gefunden. Es kann höchstens sein, dass bei Regen mal Wasser durch kleine Rinnsäle bis zum Keller sickert, weswegen eine Drainage nötig ist. 

Super, so bräuchten wir keine weiße Wanne! Mal schauen, ob das so bleibt und die Drainage an den Kanal angeschlossen werden darf oder wie wir das alternativ händeln können. Darf eine Drainage in eine Zisterne geleitet werden? Mal sehen, was Fingerhaus zum Gutachten sagt.

Mittwoch, 21. Dezember 2016

Das Neubaugebiet überwintert unerschlossen

So, ich habe mal mit dem Tiefbauamt der Gemeinde telefoniert. Der Sachbearbeiter sagte mir, dass das aktuelle Wetter (Regen und 6 Grad plus) suboptimal für den Tiefbau seien.
Bis 22.12. wird noch gearbeitet und dann pausiert. Er rechnet mit einer Fertigstellung bis Februar. Natürlich ohne Gewähr.

Das Gute ist, dass die Grundstücke noch etwas modelliert werden. Das hat unser Grundstück auch wirklich nötig. Es wurden Gas und Wasser gelegt und die Straße wird doch ganz schön hoch. Habe mal ein Bild gemacht.




Ansonsten wünsche ich allen, die über meinen Blog stolpern schöne Weihnachten und einen guten Rutsch.

Ich hoffe ich kann an, Anfang nächsten Jahres, mit Hausbau Action aufwarten. :0)

Dienstag, 15. November 2016

Und ausgebremst

Leider verzögert sich die Erschließung erneut. Wundert mich ehrlich gesagt nicht besonders, wenn ich da bei jeden Besuch an der Baustelle nur 2 Mann sehe, ok einmal waren es zugebenermaßen 4, das war aber absolut die Ausnahme.

Wieso hat es außer uns eigentlich niemand eilig mit der Erschließung und der Verwirklichung des Neubaugebietes?!

Hier ein aktuelles Bild




Naja, ich versuche es mal positiv zu sehen. Vielleicht wird unser Grundstück ja noch etwas zurück geformt. Aktuell wären die Höhen zur Straße nämlich eine kleine Katastrophe und wir müssten viel aufschütten und hätten keinen sehr schön angelegten Garten. In alle Richtungen stark abfallend. Klar kann man das etwas modellieren, wir würden aber auch eine Befreiung für den Bauantrag brauchen und da habe ich echt Angst, dass die Bauaufsicht vielleicht nein sagen könnte.


Also warten wir mal wieder ab. Eigentlich sollte ich das zwischenzeitlich besser können, ich habe aber eher das Gefühl, dass ich es zusehends schlechter vertrage. Hätte auch nicht gedacht, dass der Hausbau so nervenaufreibend wird, bevor auch nur eine Baggerschaufel des Kellers ausgehoben wurde.

Ich muss Fingerhaus an dieser Stelle loben, sie haben sich direkt mit der Gemeinde in Verbindung gesetzt, um einiges zu klären und sowohl die Bauzeichnerin als auch unser Kundenberater haben uns zeitnah über alles in Kenntnis gesetzt. Auch wenn es vielleicht beim Bauantrag holprig werden sollte, fühlen wir uns bei Fingerhaus in guten Händen.

Sonntag, 16. Oktober 2016

Die Badezimmer

Ich denke bei jeder Bemusterung nehmen besonders die Badezimmer einige Zeit in Anspruch.

Durch unsere "Vorbemusterung" hatten wir uns bereits einige Fliesen aufgeschrieben, die uns besonders gefallen hatten.
Die Auswahl im Standard ist wirklich groß und wir haben uns fast alle angesehen. Einige hatten uns vom Format nicht gefallen, diese haben wir dann nur überflogen. Aber wie gesagt, gibt es wirklich viele schöne Fliesen, weswegen wir froh waren bei der eigentlichen Bemusterung nicht bei Null anzufangen.

Durch den Wunsch die Duschen beider Bäder bodentief zu gestalten, mussten wir im DG etwas umdisponieren, aber auch mit der zweiten Fliese waren wir sehr zufrieden. Grund für die Umplanung war, dass bei bodentief gefliesten Duschen ja meistens kleine Quadratfliesen genutzt werden. Diese werden nicht einzeln geschnitten und gefliest, sondern sind Verlegematten. Diese gibt es bei Fingerhaus in vier Farben (hell grau, dunkel grau, braun Ton, ...vierte habe ich ehrlich gesagt vergessen).

Da unser Badezimmer in EG recht klein ist, hatte uns die Architektin darauf hingewiesen, dass neben der Dusche eine "Dreckecke" bleiben würde. Also ca. 50 cm breit und 80 cm tief, welche nicht wirklich genutzt werden kann und nur Staub und Fusseln sammelt.
Wir wollten wir hier gerne eine Lösung, welche wir in einem anderen Baublog gesehen hatten. Nämlich eine offen begehbare Dusche mit einer Glastrennwand. Wieviel Kosten dafür auf uns zukommen, konnten wir anhand des Fingerforums nur schätzen und waren hier sehr gespannt.

Als wir den Wunsch ansprachen, wurde wir direkt darauf hingewiesen, dass dies einiges an Aufpreis kosten würde. Das war uns natürlich klar, wir wollten es aber trotzdem rechnen lassen. Insgesamt ist unser Haus ja recht klein, also zumindest im Vergleich zu den weiteren Vios. Getreu dem Motto "klein aber fein" hatten wir uns für die Bemusterung aber vorgenommen, erstmal alle unsere Wünsche aufzunehmen und dann ggf. abends in der Pension wieder rauszustreichen, sollten wir unser Budget zu sehr sprengen.

Aber was soll ich sagen, die begehbare Dusche wurde gar nicht so teuer wie befürchtet und lag voll im Budget.

Was wir nicht genommen haben sind Mosaike. Wir hatten uns beide bei der Wahl der Mosaike schon schwer getan, weil keines uns so wirklich sofort gefallen hatte. Das lag vielleicht daran, dass wir beide darauf keinen so großen Wert legten.
Als dann der erste Überschlag war, dass die Mosaike um die 2500 - 3000€ für beide Bäder zusammen kosten würden, war die Entscheidung diese ganz wegzulassen schnell getroffen.

Im Gäste - WC gibt es die bodentiefe Dusche als Weskoline. Also nicht die Mosaikplatten sondern mit der Bodenfliese gefliest.

Dann standen wir vor der Wahl, ob es Regenduschen werden sollten. Rein stylistisch gesehen, muss man sagen, machen diese Duschen schon einiges her. Allerdings gefielen mir die Vorführmodelle an der Wand mit den Armaturen überhaupt nicht...In einer Duschkobination hängt dann aber eine HansaUnita. Diese hat mir sehr gut gefallen und ich fragte, wieviele diese Aufpreis kostet. Da sie die für mich mit Abstand schönste Regendusche in der Ausstellung war, war ich mir sicher, mal wieder das teuerste ausgepickt zu haben. Aber was soll ich sagen, sie war sogar die "günstigste" (ist ja relativ).

Wollen wir nun in beiden Bädern die Regendusche? Mh...wir haben etwas hin und her überlegt. Auch die Frage, ob wir dann im DG eine Standardduschtasse nehmen war noch die Frage. Hier hätte sich gutes Geld sparen lassen und die Standardduschen sind auch nur 2 cm hoch.
Wir haben uns dann den Luxus tatsächlich gegönnt. Wie gesagt, wären wir aus unserem Limit heraus geschossen wäre dies dann eine Entscheidung gewesen, welche wir rückgängig gemacht hätten.

Hier nun ein paar Bilder. Wir freuen uns schon richtig auf unser Haus und die beiden
Badezimmer.


Badezimmer EG
 

 
Badezimmer DG




Freitag, 14. Oktober 2016

Unsere Bemusterung

Endlich war es soweit. Auch wir durften zu unserer Bemusterung. Leider verzögert sich das Baugebiet ja nochmal, aber da der Termin schon länger stand, wir Urlaub genommen hatten und unser Betreuer bei Fingerhaus glaube ich einfach etwas Mitleid wegen der erneuten Verschiebung hatte, konnten wir den Termin einfach doch wahrnehmen.

Zuerst haben wir unserer Betreuer Herrn G. das erste Mal persönlich kennengelernt. Er war/ ist wirklich sehr nett und hat uns unsere vorläufigen Termine genannt. Wie gesagt, konnten diese nicht mit Gewähr gegeben werden, da ja die Erschließung noch andauert.

Dann fehlt auch noch das Bodengutachten und wir alle hoffen, dass wir weiterhin mit einem Mauerwerkskeller bauen dürfen, ansonsten kommen doch nicht unerhebliche Mehrkosten auf uns zu...Um hier Sicherheit zu erlangen, brauchen wir das Bodengutachten, aber leider liegen ja große Erdhaufen auf dem Grundstück. Naja, abwarten und Daumen drücken.

Dann ging der schöne Teil los. Wir wurden in die jeweiligen Abteilungen mitgenommen und haben alles rund um unser Haus ausgesucht.

Einiges war ganz einfach, andere Sachen haben trotz guter Vorbereitung etwas mehr Zeit in Anspruch genommen. Aber schließlich kaufen/bauen wir zum ersten Mal ein Haus und da denkt man auch nicht immer an alles.

Am längsten haben uns Badgestaltung und Sicherheitstechnik der Fensterverglasung aufgehalten.

Am Ende haben wir dann eine erste Mehr-/Minderkostenrechnung mitbekommen und diese dann in der Pension durchgesehen und Fragen/ Anmerkungen notiert.

Am nächsten Tag ging es dann, nach einem echt tollen Frühstück, nochmal um die Elektroplanung. Diese ging aber, dank guter Vorbereitung, recht fix, so dass wir frühzeitig unseren Nachhauseweg antreten konnten.

Alles in allem waren es eineinhalb schöne Tage und wir haben uns gut aufgehoben gefühlt. Nur ab und an, hätten wir gerne etwas mehr Infos/ Beratung in Eigeninitiative erhalten, was aber dem positiven Resumee keinen Abbruch getan hat. Endlich standen unsere Namen auf der Anzeigetafel im Foyer :0)

Und hier noch einige Bilder

Treppe

Hauseingang, aber mit langem Griff

Regendusche

aufgemustertes Waschbecken

Armatur

Badewanne

Spots LED

Schalterserie

Klingel ( das vorherige Modell hatte mir besser gefallen, gibt es aber nun mal nicht mehr)




Dachuntersicht

weißer Putz mit grauem Streifen

Dachflächenfenster

Tonziegel "altschwarz"


Regenrinnen (ganz links Standard, daneben zwei verschiedene Beschichtungen)

Fensterbank

Ansaugturm LWZ

Verschiedenen Gitter Zuluft/ Abluft

Zur Badplanung werde ich einen gesonderten Eintrag in den nächsten Tagen erstellen.

Samstag, 8. Oktober 2016

Ein Schritt vor...

...und stop.

Wir hatten uns so gefreut, nachdem es hieß, dass Baugebiet wird bis Dezember fertig und Fingerhaus unseren Keller auch für Mitte Dezember geplant hatte. Aber nein, jetzt wird das Gebiet bis Weihnachten fertig.

Ich glaube wir haben bisher einfach mit dem falschen Herrn vom Bauamt gesprochen (also der die zeitlichen Zusammenhänge einfach nicht genau wusste/ nett und zuvorkommend war er auf jeden Fall) und ich glaube auch, dass wir die einzigen sind, die eine Turbo Umsetzung des ganzen möchten. Alle anderen Gemeinde, Kataster, Tiefbauer haben Zeit bsw die drängt es nicht.
Bei uns aber schon...

Naja, es ist ja ein Ende in Sicht, aber immer wenn es Fahrt aufnimmt, wird das Projekt Hausbau wieder ausgebremst...Unser Berater von Fingerhaus war sehr nett. Bemustern werden wir trotzdem, schließlich haben wir schon Urlaub und Babysitter und er wird schauen, ob ein Baubeginn Mitte Januar möglich ist.

Wir warten, wie sooft im vergangenen Jahr, mal ab.