Samstag, 12. März 2016

Erste Vorbereitungen auf dem Grundstück

Zwar hat sich von Seiten der Gemeinde verwaltungstechnisch nichts Neues ergeben, allerdings hat diese bereits erste Bäume auf der jetzigen Wiese, also dem zukünftigen Neubaugebiet, gefällt. Nach telefonischer Rücksprache ist geplant, dass Gebiet ab Mai zu erschließen.

Unser Grundstück ist ein altes Freizeitgrundstück, welches eingezäunt ist und auf dem uns später gehörenden Teil stehen zwei große Apfelbäume.


Um zumindest das Gefühl zu haben, nicht tatenlos herumzusitzen, haben wir schon mal die Umzäunung unseres Teilstücks entfernt und die beiden Apfelbäume gefällt. Da der Zaun stark im Gras eingewachsen war, stellte sich diese Arbeit schwerer als erwartet heraus. Aber letztlich hat es mit vereinten Kräften geklappt.


Bei dem Apfelbäumen fanden wir sehr schade, dass beide weichen mussten, da wir den hinteren gerne erhalten hätten.
Wäre schließlich super gewesen einen gewachsenen Baum im Garten zu haben, welcher direkt trägt. Aber dieser hätte zu dicht am Haus gestanden.


Bei schönstem Winterwetter haben wir die beiden Bäume also gefällt. Nun müssen wir mit der Gemeinde nochmal sprechen, wie es sich mit den Betonpfosten verhält. Diese sind nämlich einbetoniert und wir hoffen, dass die Gemeinde die Pfosten auf unserem Teil des Grundstücks einfach mit schwerem Gerät umfährt, wenn sie die auf ihrem späteren Grundstücksteil ebenfalls entfernen.
Ansonsten müssen wir uns was einfallen lassen, wie wir diese mit uns zur Verfügung stehenden Mitteln raus bekommen.

Hier vorher/ nachher Bilder der Aktion.





Sonntag, 28. Februar 2016

Bebauungsplanaushang/ Umlegung Baugebiet

2015 endet 2016 und das Projekt  "Hausbau" rollen langsam an.


Der Bebauungsplan ist soweit durch. Es fehlt noch eine Stellungnahme, welche allerdings auf das Gelingen des Gesamtprojekts als solches keine Gefahr mehr darstellt.
Ende Januar/ Anfang Februar findet dann die Umlegung (also die Aufteilung einer großen Feldfläche in die einzelnen Grundstücke und eine Registrierung beim Katasteramt statt.


Freudig haben wir das in einem Gespräch dem Architekten mitgeteilt, welcher allerdings meinte, dass die Kanal- und Höhenpläne nicht ausreichend seien, sondern der Kanal liegen müsse, damit das Gespräch statt finden könnte.
Wir waren erst mal vor den Kopf gestoßen, da sowohl unser Verkäufer, als auch unser Kundenbetreuer gesagt hatten, das Gespräch kann statt finden, sobald die Pläne durch sind.
Kurz zur Erklärung, sollte dem nicht so sein, verschiebt sich die Hausstellung nach hinten, läuft unsere Preisgarantie aus und das ganze Projekt wird ohne weiteres tausende von Euros teurer.


Das hat mein Mann im Gespräch auch so gesagt und der Architekt meinte dann, dass wir nochmal telefonieren, wenn es soweit ist und ihm Bilder des Grundstücks schicken sollen. Ich hoffe, dass es dann klappt. Ansonsten befürchte ich, müssen wir uns direkt auf die Hinterbeine stellen. Durch das Fingerhausforum (sehr empfehlenswert!!!) und Freunde, kennen wir mehrere Bauherren, bei welchen das Gespräch ohne Probleme bereits stattfinden konnte, bevor der Kanal lag.
Es sieht also im ersten Moment etwas so aus, als hänge es davon ab an welchen Architekt man gerät und das kann denke ich so nicht sein. Vor allem nicht, wenn eine andere Architektin so motiviert und kundenfreundlich ist und für die erste Planung nach Bayern runter fährt und dann an einem zweiten Termin erst das Grundstück in Augenschein nimmt.  Aber wie gesagt, wir warten mal ab, vielleicht liegt ein Missverständnis vor und die Planung ist dann doch kein Problem. Ich werde nach berichten.


Update:
Wir hatten erneut ein Telefonat und trotz freundlichen Hinweis auf die drängende Zeit und Bitte um ggf. zwei Termine, weigerte er sich dies möglich zu machen. Wir könnten sonst nur "die Hälfte" planen.
Nun waren wir doch sehr enttäuscht und wendeten uns an unseren Kundenbetreuer. Dieser versicherte uns, dass eine erste Planung mit allen notwendigen Unterlagen (Straßenendausbau-/Kanalplan, Katasteramt, etc.) durchaus möglich sei und er sich mit der Architektenabteilung in Verbindung setzt. Wir warten mal ab.


Update 2:
Nachdem wir ein paar Tage hin und her überlegt hatten, sahen wir keine Möglichkeit mehr in einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit dem uns zugeteilten Architekten. Es bestand einfach das ungute Gefühl, dass er sich, wenn er zu dem Beratungsgespräch "gezwungen" wird, nicht sehr motiviert zeigen könnte. Natürlich ist das nur ein subjektives Gefühl und vielleicht haben wir ihm auch Unrecht getan, aber da soviel an dem Hausbau und an dem Architektengespräch hängt, haben wir Fingerhaus darum gebeten uns einen neuen Architekten bzw. eine Architektin zuzuteilen, welche uns mehrfach ans Herz gelegt wurde.


Dem ist Fingerhaus auch ohne Probleme nachgekommen. Von unserem Berater haben wir Verständnis dafür erhalten, dass man bei so einem Projekt auch ein gutes Gefühl bei der Zusammenarbeit haben möchte. Und zu guter Letzt haben wir sogar unsere "Wunscharchitektin" zugeteilt bekommen.


Das erste Telefonat war schon sehr positiv und der Termin für das Architektengespräch ist für April anberaumt. Wir sind sehr erleichtert, dass Fingerhaus unsere Bedenken und Sorgen sofort ernst genommen und unseren Wünschen hier entsprochen hat. An dieser Stelle daher auch ein großes Dankeschön an unserer Kundenbetreuer und auch unseren Verkaufsberater. Beide haben jetzt schon, obwohl das Projekt noch gar nicht richtig in Fahrt gekommen ist, viel Geduld mit uns gezeigt und waren immer hilfsbereit.

Freitag, 15. Januar 2016

Es ist ein Vio100...ist das nicht zu klein

Bei der Wahl des Hauses wurden wir schnell desillusioniert.


Freunde hatten vor 7 Jahren ein Medley 300 mit Keller gebaut und das mit dem Budget, welches für uns heute auch machbar wäre.


Also gingen wir zu den einzelnen Hausbaufirmen in Bad Vilbel. Preise waren schwer zu bekommen, außer bei dem Berater von Fingerhaus. Dieser fragte nach unserem Budget und ob wir mit oder ohne Keller bauen wollen würden.


Nachdem wir ihm sagten, dass wir gerne mit Keller bauen möchten und wie hoch unser Budget liegt, fielen diverse Häuser bereits aus dem Rahmen.
Durch die niedrigen Bauzinsen haben die Haushersteller bzw. deren Zulieferer natürlich auch getreu dem Motto "Angebot und Nachfrage" an der Preisschraube gedreht.


Letztlich blieben also ein Vio100 oder Vio200 übrig. Da wir nicht in seinem Zuständigkeitsbereich lagen, wurden wir für weitere Schritte an den zuständigen Berater weiterverwiesen.


Hier hatten wir nun mit dessen Frau ein sehr angenehmes und freundliches erstes Beratungsgespräch. Wir nannten hier Wünsche und sie beriet uns hinsichtlich einer Speisekammer im EG und anderer Planungswünsche. Beim Vio100 war man sich sicher, in unserem Budget mit Keller bleiben zu können, also einigten wir uns hierauf.
Ein konkretes Gespräch bzgl. der Preise und Konditionen fand dann ca. 1 Monat später mit unserem Berater in Frankenberg statt.


Hier wurde uns der Bemusterungsbereich und die Musterhäuser gezeigt. Von beidem waren wir sehr angetan. Es ging noch um die Heizungsart, bei welcher wir uns für die Luftwasserwärmepumpe von StiebelEltron entschieden.
Nun stellte er uns die Kalkulation vor, auch dies passte. Auf Grund einer bevorstehenden Preiserhöhung müssten wir uns allerdings zeitnah entscheiden, ob wir das Angebot so nehmen möchten.


Da wir uns bei Fingerhaus und unserem Berater sehr gut aufgehoben fühlten (ich möchte auch jedem empfehlen an einem Bauherrentag in Frankenberg teilzunehmen) entschieden wir uns für die Unterzeichnung mit Rücktrittsrecht, falls wir kein Grundstück finden oder aber keine Finanzierung erhalten.


Zurück blieb die Frage, ob das Vio100 vielleicht zu klein wird mit seinen ca. 120qm. Wir denken und hoffen aber, dass das mit Keller großzügig genug sein wird. Vor allem wenn das Kind/ die Kinder erst mal aus dem Haus sind, muss man so ein Haus ja weiter ausfüllen, putzen und heizen.

Dienstag, 12. Januar 2016

Wir wollen ein Haus bauen

Hallo,


da mir bei der Vorbereitung des Themas Hausbau so viele Baubloggs eine Hilfe waren, habe ich mich dazu entschieden selbst einen zu führen.


Dies ist mein erster Post also erstmal eine Zusammenfassung:


Nach mehr oder weniger kurzer Überlegung ist unsere Wahl des Hausanbieters auf Fingerhaus gefallen. Ich hatte bei diesem Anbieter und unserem Berater/ Verkäufer einfach das beste Gefühl. Preis technisch liegt Fingerhaus sicherlich im oberen Bereich, aber man baut hoffentlich nur einmal und da ist ein verlässlicher Partner ein wichtiger Grundstein.


Da wir noch kein Grundstück hatten, haben wir den Werksvertrag im Januar 2015 mit einem Rücktrittrecht und 18 monatiger Preisbindung unterschrieben. Wir waren zwar skeptisch ein Haus zu kaufen, bevor man ein Grundstück hat, aber das Angebot war (soweit wir es bewerten können) gut und durch die Preisbindung dachten wir, kann nichts schief laufen.


Zwischenzeitlich hatten wir Grundstückstechnisch viele Aufs und Abs, aber haben nun endlich eins gefunden.


Dieses befindet sich in einem Neubaugebiet welches nächstes Jahr erschlossen wird. Also Termin beim Notar zwecks Grundstückskauf bzw. Kaufvertrag mit Rücktrittsmöglichkeit, sollte die Welt untergehen und das Neubaugebiet doch nicht erschlossen werden.
Unglaublich wie schnell ein Notar vorlesen kann. Unglaublich auch, wie viel Geld man in so kurzer Zeit verdienen kann. Wir waren aber sehr mit dem Umgang und der Schnelligkeit des Notarbüros zufrieden und somit hatten sie sich ihr Geld auch verdient.


Nun haben wir also die Finanzierung geklärt und freuen uns sehr auf das nächste Jahr und unser Haus.